Hungerhilfe Westafrika

Unsere Teams vor Ort suchen immer wieder nach Möglichkeiten, wie den Nöten der Menschen individuell begegnet werden kann. Dabei wollen wir Einheimische in Arbeitsprozesse einbinden und mittelfristig an sie übergeben, damit die Nachhaltigkeit der Dienste gewährleistet ist.

Viele afrikanische Länder südlich der Sahara sind von einer schlimmen Dürre betroffen. Ausbleibende Regenfälle führen zu einem Ausfall der Getreideernte. Damit droht Mensch und Tieren eine Hungersnot. Seit über 40 Jahren sind Mitarbeitende von ReachAcross im Sahel in Westafrika tätig. Sie möchten der Bevölkerung in ihrer Region mit Nahrungsmittelhilfe beistehen.

Es ist eine Not, die sich leider schon einige Jahre infolge wiederholt: Die Regenzeit (normalerweise Juli bis Mitte Oktober) ist erneut nicht ausreichend. Die Saat kann wegen zu wenig Wasser kaum Frucht bilden. Dies führt für die einheimischen Bauern zu großen Ernteausfällen. Wegen der anhaltenden zu geringen Regenmengen sinkt auch der Grundwasserspiegel massiv. Selbst tiefe Brunnen vertrocknen. Das Vieh kann kaum mehr getränkt werden und findet auf den Feldern keine Nahrung. Aber auch die Menschen leiden unter zu wenig Wasser.

Gerne möchten wir mit  der Verteilung von Nahrungsmitteln und Saatgut helfen. Dabei arbeiten unsere Mitarbeiter mit lokalen Kirchen zusammen. Es ist ein großes Zeichen für die muslimische Bevölkerung, wenn Christen ihnen zu Seite stehen. Wir freuen uns über alle Unterstützung zu Gunsten der Menschen in dieser von der Dürre betroffenen Region.